Echzell (pm). Der Ortsverband Echzell der CDU hat einen neuen Vorsitzenden. Sebastian Tinz wurde in der diesjährigen Mitgliederversammlung einstimmig zum Nachfolger von Bettina Mühl gewählt.

Frau Mühl, die dem Ortsverband seit acht Jahren vorgestanden hat, hatte schon früher in diesem Jahr aus beruflichen Gründen ihr Mandat als Gemeindevertreterin zurückgegeben und trat nun nicht mehr zur Wiederwahl für die Vorstandsspitze an. Sie bleibt dem Gremium aber als Beisitzerin verbunden.
Sebastian Tinz, der aus Gettenau stammt und dort auch wohnt, ist 36 Jahre jung und von Beruf Diplom-Informatiker. Er ist stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Echzeller Gemeindeparlament und gehört dem Vorstand des CDU-Ortsverbandes bereits seit acht Jahren an. Seit er seine aktive Zeit als Handballer im TV Gettenau beendet hat, engagiert er sich in der Freiwilligen Feuerwehr Gettenau.
Zu Tinz‘ Stellvertretern bestimmten die CDU-Mitglieder Martina Schild und Dr. Jochen Degkwitz, Werner Müller übernimmt das Amt des Schatzmeisters von Michaela Goldgruber, die nach Berlin verzogen ist, und Karl-Heinz Walter wurde zum Schriftführer berufen. Zu Beisitzern wurden neben Bettina Mühl Verena Reuter, Jens Hergenröther, Uwe Hergenröther, Gerhard Pioßek, Daniel Richter und Martin Rüb gewählt.
Als Gast, und um die Sitzung während der Vorstandswahlen zu leiten, war der CDU Landtagsabgeordnete und Ehrenvorsitzende der Wetterauer CDU, Norbert Kartmann, nach Echzell gekommen. Er dankte der scheidenden Vorsitzenden Bettina Mühl für ihr langjähriges, erfolgreiches Wirken in diesem Amt. Ihrem Nachfolger und seinem Team wünschte er eine glückliche Hand und gute Zusammenarbeit für den Erfolg der Partei und das Wohl der Echzeller Bürger.
Kartmann hob hervor, dass die CDU aus der Bundestagswahl als stärkste politische Kraft hervorgegangen sei. „Wir sind die größte Partei, ohne die Union kann keine Regierung gebildet werden und Angela Merkel bleibt Bundeskanzlerin", so Kartmann. Auch wenn die CDU sich ein noch besseres Ergebnis gewünscht hätte, sei dies zumal in einer veränderten politischen Landschaft ein Erfolg für die Partei und ein wichtiges Zeichen der Stabilität für Deutschland und für Europa“, sagte er. „Die CDU wird sich aber damit nicht zufrieden geben, wir müssen dafür arbeiten, um wieder die 40%-Marke zu erreichen," so Kartmann.
Mit Blick auf die Landratswahl im März sieht Kartmann gute Chancen für den CDU-Bewerber: Jan Weckler sei kompetent, verlässlich und integer und werde mit Sicherheit der bessere Landrat, sagte er, und bat den neuen Vorstand um volle Unterstützung für Weckler im beginnenden Wahlkampf, die Tinz natürlich auch zusagte.

« Zusammenhalt ist wichtig !